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Familiengemeinschaft

Impuls vom 28.9.2020

Unser Gott, unser Vater und unsere Mutter!

So viele Kinder gehören zu deiner Familie.
Du kennst sie alle.
Und auch wir sind dabei.
Denn wir sind auf deinen Namen getauft.
Wir danken dir.

Du willst,
dass wir in Geschwisterlichkeit eine gute Gemeinschaft bilden.
Wir sollen das Leben und den Glauben miteinander teilen.
Du hast großes Vertrauen in uns.
Wir danken dir.

Häuser und Kirche als Holzbauklötze auf einer Wiese

weitere Impulse

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Zwischen Sorge, Zuversicht und Vorsatz

Teddy mit Mundschutz

Nach der Sommerpause startet das ‚normale’ Leben neu. Doch was ist in diesem Jahr schon normal?

Mit Sorge sehe ich die Oberflächlichkeit von Menschen, die sich an Corona gewöhnt haben und das Virus verharmlosen. Die Masken sind lästig, der Mindestabstand verringert sich, Umgangsformen werden reich.

Dennoch gehe ich mit Zuversicht in das zweite Halbjahr und stelle mich seinen Herausforderungen.

Ich nehme mir vor:

  • die nötigen Regeln einzuhalten
  • Kontakte zu pflegen, weil mich jemand braucht (und ich auch sie und ihn)
  • den Draht zu Gott nicht zu vernachlässigen
  • gewohnte Umgangsweisen zu hinterfragen
  • verantwortungsvoll Feste zu feiern
  • die Gemeinschaft mit den anderen Glaubenden zu suchen
  • die Gesundheit und Freiheit der anderen zu achten
  • die familiären Beziehungen achtsam zu leben

Ich setze auf die Vorsichtigen und dennoch Mutigen, die mich stark machen für eine Zeit, die alles andere als normal sein wird. Und ich hoffe, dass ich in dieser Gruppe viele Christen treffe.

Für die Gemeindeleitung: Josef Voß

Leitgedanken-Archiv

Gottesdienstordnung

Veranlasst durch die Corona-Pandemie, die stark in unser Gemeindeleben eingreift, hat die Gemeindeleitung eine neue Gottesdienstordnung verabschiedet, die auch den Pfarreiräten und Kirchenvorständen mitgeteilt wurde. Diese Ordnung ist inzwischen in Kraft getreten.

Grundlegende Kriterien für diese Ordnung sind:

  • es soll in jeder Kirche und im Seniorenhaus eine hl. Messe zum Sonntag, am Vorabend oder am Sonntag, gefeiert werden;
  • eine feststehende, klare Ordnung ohne Wechsel ist anzustreben;
  • ein Priester soll diese Ordnung durchführen können; dies ist aufgrund der aktuellen Entwicklung ein entscheidender Faktor;
  • sie soll Raum geben für einen festen Platz der Wort-Gottes-Feiern;
  • besondere Gottesdienste (Festtagsgottesdienste, Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Schulgottesdienste, Kindergartengottesdienste…) müssen sich gut einfügen lassen;
  • die Gottesdienstlandschaft an Werktagen soll ausgewogen bestehen bleiben;
  • die Durchführung der Ordnung mit den vorhandenen Mitarbeiter/-innen - Kirchenmusiker und Sakristane - muss gewährleistet werden.

Die verabschiedete Ordnung erfüllt nach bisheriger Erfahrung diese Kriterien.

Die stärksten Veränderungen ergeben sich in diesem Fall für St. Heinrich. Nach 23 Jahren, in denen sich in Horbach die Gottesdienstordnung im Gegensatz zu den anderen Gemeinden nicht verändert hat, ist die hl. Messe vom Sonntagvormittag auf den Samstagabend vorverlegt worden. Es liegt auf der Hand, dass dieser Wechsel nicht alle freut, weil er eine lieb gewordene Tradition verändert. Aber unter den gegebenen Umständen ist es nicht anders zu haben. Wer am Sonntag die hl. Messe mitfeiern möchte, hat dazu gute Gelegenheit in den Schwestergemeinden. Zugunsten einer festen Gottesdienstzeit am Vorabend in St. Heinrich muss die Eucharistiefeier am Samstagabend, die wir bisher in St. Martinus bzw. St. Laurentius gefeiert haben, entfallen. Wir sind überzeugt, dass wir eine verlässliche Gottesdienstordnung gefunden haben, und freuen uns auf ein Wiedersehen in einer unserer Kirchen.

Für die Gemeindeleitung: Josef Voß

Josef Voß: Abgabe von Ämtern

Josef Voß

Nach langer Überlegung habe ich zum 1. 9. 2020 verschiedene Ämter, die ich seit einigen Jahren innehabe, abgegeben. Dieser Schritt war notwendig, weil mir die nötigen Kräfte fehlen, die Aufgaben verantwortungsvoll und pflichtbewusst weiterhin wahrzunehmen.
Es handelt sich um die Aufgaben des Leiters der GdG ‚grenzenlos’, des Leiters des Kirchengemeindeverbandes Aachen-Nordwest und des Administrators für die Pfarreien St. Konrad mit Philipp Neri, St. Peter und St. Sebastian. Alle diese Aufgabenbereiche erfordern ein hohes Maß an Leitungsfähigkeit, Übersicht, Koordination, Personalführung, Krisenmanagement, Kommunikation und guten Nerven.
Ich weiß, dass ich an andere, wie auch an mich selber, hohe Erwartungen stelle. Aber in dieser Erwartungshaltung konnte ich den übertragenen Aufgaben nicht länger gerecht werden. Dann war es nur konsequent, die Erfüllung dieser Ämter in andere Hände zu legen. Wie das geschieht, ist Planung der Personalabteilung des Bistums, mit der meine Entscheidung abgesprochen ist, im Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen vor Ort.

Ich bitte um Verständnis für meine Entscheidung und um deren Annahme. Denn ich habe mich schon seit längerem ernsthaft geprüft, wann der Zeitpunkt gekommen ist, diese Ämter abzugeben. Nun war er da, weil es im Hinblick auf meine Gesundheit nicht mehr anders geht.

Dankbar bin ich für sehr viel Vertrauen, das ich erfahren habe. Es hat mich über lange Zeit stark gemacht, das zu tun, was ich als die mir zugedachte Aufgabe erkannt habe. Doch da ich spürte, dass ich immer schneller an meine Grenzen stieß und deshalb Gefahr lief, den Menschen nicht mehr angemessen begegnen zu können, war das Alarmsignal einfach da.

Ich bitte alle unserer GdG sehr herzlich darum, den Hauptamtlichen der GdG und den Angestellten des KGV, die ihren Vorgesetzten verloren haben und sich neu aufstellen müssen, sowie den Mitgliedern des ‚Koordinierungskreises St. Konrad, St. Sebastian, St. Peter’ mit Vertrauen und Verständnis zu begegnen. Sie gehen in eine neue Zeit.
Als Seelsorger in der GdG und als Pastor in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus bleibe ich weiterhin im Dienst.

Josef Voß

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