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Leitgedanken

Hier sind alle Leitgedanken aus den Pfarrbriefen seit Oktober 2002 zu finden:

„Ein gesegnetes Neues Jahr”

Bild zum Leitgedanken Januar 2013: 20*C+M+B+13

„Ein gesegnetes Neues Jahr”, das haben viele von uns sich in der Silvesternacht zugesprochen und tun es auch in diesen ersten Tagen des neuen Jahres immer wieder. Und das ist gut so.

Spüren wir doch, dass sich nicht nur eine Ziffer in der Jahreszahl verändert hat in dieser einen Nacht, sondern dass dieser kleine Sprung in (schon wieder) ein neues Jahr mit mir, mit meinem Leben zu tun hat. Mein Leben steht nicht still. Immer weiter entwickelt es sich, wird länger und hoffentlich auch tiefer. Nicht nur die Zeit ist im Fluss, auch ich selbst: meine Lebensphasen wechseln, meine Fähigkeiten und Vorlieben verändern sich, auch meine Ansichten und Einschätzungen. Indem ich meine Lebenserfahrungen mache, entwickelt sich meine Persönlichkeit weiter. Weiterentwicklung ist Veränderung. Und gerade an besonderen Tagen – wie z.B. dem Jahreswechsel – wird mir die permanente Veränderung in meinem Leben bewusst. Ich kann es nicht festhalten, ein für alle Mal – auch wenn ich es noch so gerne möchte.

Da tut es gut, wenn mir etwas Bleibendes zugesprochen wird im Fluss der Zeit – die Gegenwart des ewigen Gottes, des „Ich bin da”: der sich in der Menschwerdung selbst in die Zeitlichkeit hineingegeben hat, sie durchlebte und durchlitt und schließlich in der Auferstehung endgültig mit der Ewigkeit verknüpfte. Sein Segen – sein Mitgehen spüren – das ist unser Wunsch auch für 2013.

Segen bringen, Segen sein!

Die Sternsinger gehen zu Beginn des Jahres von Haus zu Haus, um den Segen Gottes für die Menschen in ihre Häuser zu bringen. Aber sie sammeln auch Spenden - in diesem Jahr, um Gesundheit besonders für Kinder in Tansania zu fördern. Indem sie sich einsetzen und auf den Weg machen, etwas für andere zu tun, werden sie selbst zum Segen. „Segen bringen – Segen sein” so lautet ihr Motto.

„Ein gesegnetes Neues Jahr!” kann dann auch heißen: ich wünsche dir den Segen des mitgehenden Gottes für dein Leben in diesem neuen Jahr und ich wünsche dir, dass du selbst zum Segen wirst in 2013 – damit Gottes Liebe für Andere Hand und Fuß bekommt.

In diesem Sinne: ein gesegnetes 2013!

Renate Heyman

Alaaf





Das Jahr hat begonnen, es ist noch fast neu,
da gibt’s schon so Manches, worüber ich mich freu.
Die Zeichen der Zeit hat die Gemeinde erkannt
und Frauen und Männer zum Leitungsteam ernannt.
Die Pastöre, einst in jedem Ort, die schwinden,
Menschen zum Planen musste man finden.
So kann man gestärkt in die Zukunft schauen,
an der nun drei Gemeinden gemeinsam bauen.
In Einklang wollen wir unser Leben nun bringen,
um mal in Moll, meist in Dur zu singen,
wie der DreiKlang seit einem Jahr uns informiert,
wohl dem, der ihn aufmerksam studiert.
Die Jüngeren und auch die im besten Alter,
die werden bei uns regelrecht zum „Entfalter”,
denn es gibt Programme von Gruppen und Chören,
ganz ohne Langeweile, das kann ich schwören.
Als Höhepunkt der Christen ist es die Liturgie,
die einlädt und zum Zentrum führt – gewiss auch Sie!
Die Zeit des Fastens führt uns zur Ruhe,
dass jeder seinem Geist viel Gutes tue.
Zuerst aber weäd jefiert, jedanz än jesonge,
d´r Fastelovvend freut Oecher Mäddcher än Jonge,
wenn wir uns da sehen, dann freue ich mich,
sagt euer Organist aus Horbach und Richterich!

Angelo Scholly

Wir sind die Aufständischen!

Aufstand

Foto: barneyboogles - fotolia

In der Fastenzeit einmal rebellieren –
gegen das „Normale”,
nicht das tun, was alle tun.
Nicht weniger, sondern mehr.
Das Leben bedenken und seinen Grund.
In der Karwoche das Leiden bedenken,
an die eigenen Grenzen gehen,
auch an des Lebens Grenze zum Tod.
Hinter unserem Begrenztsein neues Leben entdecken.
Und dann Ostern den Aufstand wagen!
Den Aufstand anzetteln, wenn es nötig ist.
Anstiften zum Leben und zur Hoffnung, wo es nur geht.
Den Auf-stand Jesu feiern, vom Tod zum Leben.
Denn wir sind die Aufständischen!
Es geht immer auf Ostern zu!
Das glaubt mit Ihnen und wünscht Ihnen im Namen des Leitungsteams

Wolfgang Oellers

April, April, macht was er will…

„Für wen halten mich die Leute?” Sie antworteten ihm: „Für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen der Propheten.” (Mk, 8,28)

Wer ist im Recht? Auf wessen Wort kann man sich verlassen?

Jeder Mensch sucht in seinem Leben Antworten auf Tausende von Fragen und Rat in vielen Lebenslagen. Doch Antworten gibt es so viele, wie es Menschen gibt.

„…und sehe, dass wir nichts wissen können!” (Goethe, Faust I)

Auch die Kirche kann Antworten auf Fragen geben. Bei manchen Fragen gilt auch hier, dass die Antwort abhängt von der Person oder der Instanz, die man befragt. Dann gibt es gute und hilfreiche Antworten, aber manchmal auch weniger gute, weniger hilfreiche. Welche ist richtig? Wer hilft?

Da fragte er sie: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?” Petrus antwortete ihm und sprach: „Du bist der Messias.” (Mk, 8,29)

Jesus fragt uns nach unserer eigenen Meinung! Was meinst du selbst? Was sagt dein Gewissen? Wie spricht dein Herz?

Petrus traut sich, seine eigene Antwort zu geben, auch wenn sie anders ausfällt als diejenige „der Leute”.

Manchmal kann es helfen, unserer inneren Stimme gut zuzuhören. Wir sollten sie nicht ignorieren.

Christiane Jürgens

Fragen

Frischer Wind

Manchmal sind wir mutlos wie die Jünger, sitzen hinter fest verschlossenen Türen, ängstlich, ideenlos. Zukunft scheint es nicht zu geben. Wir bleiben lieber unter uns – ohne Kontakt zur Außenwelt.

Früher war alles besser, einfacher. Heute ist Glauben Privatsache, man spricht nicht darüber. In den Medien meist kritische – ja polemische – Töne. Wie soll es weitergehen?

Plötzlich öffnen sich die Fenster. Frischer Wind weht durch die Kirche. Menschen lassen sich neu begeistern.

„Die Kirche ist aufgerufen, aus sich selbst herauszugehen, an die Ränder zu gehen, nicht nur geografisch, auch an die Ränder der menschlichen Existenz.” (Papst Franziskus)

Sind wir dabei? Lassen wir uns anstecken? Sind wir Feuer und Flamme? Welche Sprache müssen wir sprechen, damit unsere Botschaft verständlich ist?

Jesus sagt zu seinen verängstigten Jüngern:

„Empfangt den Heiligen Geist. Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.”

Dieser Auftrag gilt uns allen. Gehen wir los!

Im Namen der Gemeindeleitung: Cornelia Krückels

Löscht den Geist nicht aus!

Lagerfeuer am Strand

© Lijuan Guo - Fotolia.com



So kann man in einem neueren Lied singen. An Ostern, Christi Himmelfahrt, zur Erstkommunion, an Pfingsten und Fronleichnam war oft etwas von diesem guten Geist zu spüren. Manches davon wird noch in vielen von uns nachhaltig klingen.

In den kommenden Wochen stehen weniger „die” großen Feste an. Im nächsten Monat beginnt mit den Sommerferien sogar eine Zeit, in der es ruhiger wird. Wie schön, wenn uns die Begeisterung, die wir in den vergangenen Wochen spüren konnten, weiter trägt und wir sie auch in überzeugender Weise so ausstrahlen, dass der „Göttliche Geist keine Chance hat, zu erlöschen”.

Im Namen der Gemeindeleitung: Gregor Jeub

Ins rechte Lot bringen

Beine



Die Sommerpause kündigt sich an. Raus aus dem normalen Betrieb. Raus aus der Schule, raus aus den gewohnten Arbeitsvollzügen, raus aus den kirchlichen Alltäglichkeiten.

Im Sommer tickt das Leben für viele anders. Wenigstens für eine gewisse Zeit. Man meint förmlich zu spüren, wie das Herz seinen Schlag etwas verlangsamt. Ruhe auf den Straßen am Morgen und im Nachmittag. Zeit zum Verweilen abends auf der Terrasse oder im Biergarten.

Viele sind weg. Viele machen auf faul zu Hause.

Das ist die günstige Zeit, das Leben wieder ins rechte Lot zu bringen. Es auspendeln zu lassen. Stressiges darf dann abfallen. Lästiges darf mal liegen bleiben.

Spüre, wer du bist. Erfahre, dass du sein darfst. Dein Schöpfer hat dich für das Leben gemacht. Leben um zu leben. Nicht um zu arbeiten. Nicht um Geld zu verdienen. Nicht um groß rauszukommen. Nur leben. Das ist die sonnige Chance des Sommers!

Im Namen der Gemeindeleitung: Josef Voß

Sommerabend

Mühle

Die Ferien sind zu Ende. Lange helle Sommerabende werden wir bald vermissen. "An Mariä Geburt (8. September) ziehen die Schwalben furt" sagt das Sprichwort. Die Zugvögel haben die Koffer schon gepackt und werden schon bald in wärmere Gefilde aufbrechen.

Felder und Wälder wandeln sich in der Herbstsonne in eine leuchtende Pracht warmer, wohltuender Farben. Auf den Feldern, in den Gärten, in den Wäldern reifen die Gaben der Natur. In wenigen Wochen beginnt die Weinlese. Es ist die Zeit einer reichen Ernte aus den Gaben der Natur.

Einen Dank für die Ernte und für die ganze Schöpfung gibt es solange Menschen auf der Erde leben. Gerade im Monat September wird uns die Schönheit unserer Erde sowie der Reichtum und die Vielfalt des Lebens auf ihr vor Augen geführt.

Diese Erde ist eine wunderbare Gabe des uns alle liebenden Gottes, die es zu schützen und zu bewahren gilt. Deshalb müssen wir die Welt als Gottes Schöpfung sehen und lieben – als Ausdruck unserer Gottesliebe.

Für die Gemeindeleitung: Norbert Becker

Wir sind eingeladen – wir haben die Wahl.

Wer wählt
will das
Richtige
ist überzeugt
dass seine
Stimme zählt
will
Einfluss nehmen
vom Alles sein
zum Eins sein
von der Möglichkeit
zum Wort
und zur Tat.

Fridolin Löffler

Wahl

Auf den ersten Blick scheint die Wahl zu den GdG- und Pfarreiräten nicht wichtig zu sein. Es sind keine politischen Entscheidungen, die wir beeinflussen können. Alle Kandidaten teilen eine gemeinsame Überzeugung: Sie wollen sich - getragen von ihrem Glauben - für die Menschen in Horbach, Richterich und Laurensberg einsetzen.

Aber mit unserer Stimme stärken wir die Männer und Frauen aus unseren Gemeinden, die in den nächsten vier Jahren die Kirche vor Ort mitgestalten möchten. Wir drücken Dank und Anerkennung aus für die Bereitschaft des ehrenamtlichen Engagements.

Wir sind eingeladen:

  • zu den Pfarrversammlungen, bei denen sich die Kandidaten persönlich vorstellen
  • zum Besuch der Internetseiten unserer Gemeinden mit vielen Informationen
  • zur Wahl am 9. und 10. November 2013

Novembergedanken zu Tod und Leben

Grabsteine

Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Volkstrauertag, dazu die Dunkelheit trüber Nebeltage... da kann sich mit den fallenden Blättern auch unmerklich eine schleichende Herbstdepression auf mein Gemüt legen.

Tod und Vergänglichkeit fordern mich heraus, eine Antwort zu geben auf die Frage nach dem Sinn des Todes – dem Sinn des Lebens.

Wir Christen glauben an die Auferstehung der Toten, das Ewige Leben bei Gott. Aber ein Glaubenssatz allein macht noch keinen Glauben. Mein Glaube muss wachsen im Laufe meines Lebens – von Jahr zu Jahr.
Und da entdecke ich einen tiefen Sinn im Jahreskreis der (kirchlichen) Feste: Immer wieder komme ich an dieses Thema – wenn auch aus einer unterschiedlichen Lebensperspektive.
Immer wieder kann (und muss) ich mich neu auseinandersetzen mit der Frage nach dem Sinn des Todes und des Lebens. So kann meine Antwort langsam in mir reifen.

„Das Geheimnis des Lebens und das Geheimnis des Todes sind verschlossen in zwei Schatullen, von denen jede den Schlüssel zum Öffnen der anderen enthält” – so hat Mahatma Gandhi es ausgedrückt.

Lassen wir uns in diesem November berühren von der Frage nach dem Tod, damit sich uns das Leben mehr und mehr erschließt.

Für die Gemeindeleitung: Renate Heyman

Advent - Weihnachten, Ankunft - Geburt

Stern

mit Weihnachtsbaum – ohne Weihnachtsbaum
mit „Stille Nacht” – ohne „Stille Nacht”
mit Glocken – ohne Glocken

Großes wird klein
Kleines wird groß

nicht im Überfluss – im Elend
nicht im Trubel – in der Stille
nicht in der Idylle – mitten in der Realität
nicht in allen Landen – aber bei uns
nicht in aller Herzen – aber…

Stellt Er alles auf den Kopf? Lassen wir uns darauf ein?!

Wiege

Wir hoffen es und wünschen allen von Herzen eine schöne Adventzeit und ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest!

Für die Gemeindeleitung: Gregor Jeub