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Eine lebendige Stiftung für eine lebendige Gemeinde

Logo der Stiftung Lebendige Gemeinde St. Martinus

Eine lebendige Stiftung für eine lebendige Gemeinde Als Reaktion auf die massiven Kürzungen der finanziellen Zuweisungen des Bistums an die Gemeinden gründete sich mit rechtskräftiger Wirkung am 12. September 2007 in der Pfarrei St. Martinus Aachen-Richterich die Stiftung „Lebendige Gemeinde St. Martinus”. Vorausgegangen waren ausführliche Beratungen, auch unter Beteiligung der Gemeindemitglieder, denen in einer Pfarrversammlung die grundlegenden Ideen vorgestellt wurden. Letztendlich fand die Form der Stiftung eine große Zustimmung, ihre Gründung galt damals als recht ungewöhnlicher Schritt.

Der Stiftungszweck geht aus der Satzung hervor: Die Stiftung dient der Förderung des kirchlichen Lebens, insbesondere in Aachen-Richterich. Angestrebtes Ziel ist ein vielfältiges Gemeindeleben, in dem sich Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlichster Herkunft wohlfühlen und eine Heimat finden, eine „Lebendige Gemeinde” im wahren Wortsinne also. Die Stiftung setzt durch ihre Aktivitäten regelmäßig kulturelle, religiöse und gesellschaftspolitische Akzente in der Gemeinde St. Martinus.

Das im Laufe der Jahre durch Zustiftungen angewachsene Stiftungsvermögen ist verantwortungsvoll, sicher und so gewinnbringend wie möglich angelegt. Dieses Vermögen an sich muss unangetastet bleiben, lediglich die Erträge daraus sowie weitere Spenden oder Zuwendungen dürfen zeitnah zur Erfüllung des Stiftungszwecks eingesetzt werden. Und da gibt es zahlreiche Möglichkeiten!

Die Palette ist ebenso breit wie bunt. Sie reicht von der finanziellen Unterstützung von Jugendwallfahrten, Malwettbewerben für Kinder und Jugendliche über Zuschüsse für Workshops im Rahmen der Firmvorbereitung, für Messdiener und Kommunionkinder sowie für die vom CUBE veranstalteten Ferienspiele bis hin zur Bereitstellung einer Kinderbücherkiste mit geeignetem Material für die Kleinen während der Gottesdienste und der Bezuschussung einer Bibliothek für die Malteser Demenzberatung in Richterich. Die Personal- und Sachkosten des Singkreises St. Martinus wurden gefördert, ebenso wie der Ausbau und die Instandsetzung vom Außengelände des Kindergartens in der Fassinstraße.

Stiftung und Stiftungskuratorium organisieren oder unterstützen verschiedenste kulturelle Veranstaltungen mit dem Ziel, neue Förderer für den Erhalt unserer lebendigen Gemeinde zu begeistern. Beispiele hierfür sind unter anderem ein fesselnder Rezitationsabend mit Herrn Dr. Werner Haubrich zu „Walther von der Vogelweide”, die interessante Ausstellung „Spuren – Blicke auf Landschaften – Blicke auf Bilder des Glaubens” mit Werken von Pfarrer Josef Voß, wunderbare Konzerte des Singkreises, des Kirchenchors St. Martinus und von Projektchören sowie Benefizkonzerte des Instrumentalvereins.

Außerdem zu erwähnen sind spannende Vorträge von Prof. Dr. Max Kerner zu unterschiedlichen Themen, wie „Karl der Große”, und von Dr. Horst Dieter Rauh zum Thema „Die Urkatastrophe Europas – zum Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914”, Aufführungen des Aixpertentheaters (u.a. „Gott des Gemetzel”, „Sein oder Nichtsein”), eine Domführung, bei der auch die Vertikale des Aachener Doms betrachtet wurde, Fahrten zu Kölns berühmten romanischen Kirchen, Auftritte unserer „Kirchturmspitzen” sowie die unvergessliche Kabarettvorstellung von Wendelin Haverkamp „Night oft the prums”.

Ferner leistete die Stiftung finanzielle Beiträge zu diversen Anschaffungen und Restaurierungsprojekten, wie beispielsweise zum behindertengerechten Zugang zum Pfarrheim St. Martinus, zur Anschaffung von Stühlen sowie der Truhenorgel in der Kirche St. Martinus. Das Mammutprojekt in diesem Zusammenhang war sicherlich die Sanierung des Hochaltars.

Das Engagement für und mit den in Richterich lebenden Flüchtlingen bildet ebenfalls einen Schwerpunkt der Unterstützung durch die Stiftung: Informationsveranstaltungen wie beispielsweise die Präsentation von Filmen „Wie geht Deutschland?”, „Eine Banane für Mathe” sowie „Warum....? UM ZU LEBEN!” wurden mitveranstaltet. Ebenso leistete die Stiftung einen Beitrag zu einer interkulturellen Schulung für ehrenamtliche Helfer. Ebenso wurden Zuschüsse zur Anschaffung von Material für die Sprachvermittlung gewährt.

Hauptzweck unserer Stiftung ist und bleibt die Förderung des lebendigen, friedlichen, von gegenseitigem Verständnis und Respekt getragenen Miteinanders aller in unserer Gemeinde wohnenden Menschen. Daran, diesen Leitgedanken auch weiterhin in Aktivitäten unserer Stiftung „Lebendige Gemeinde St. Martinus” umsetzen zu können, helfen viele Menschen mit, wofür wir noch einmal von Herzen danken!

Besuchen Sie unsere Veranstaltungen und unterstützen Sie unsere Aktivitäten auch weiterhin, wir freuen uns auf Sie! Über laufende Zustiftungen oder zweckgebundene Einzelspenden in jeder Höhe freuen wir uns ebenso. Sie tragen dadurch in entscheidendem Maße dazu bei, dass unsere Gemeinde lebendig bleibt!

Irmgard Knechtges-Obrecht