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Beschäftigung in der häuslichen Betreuung jetzt legalisieren

Senioren

Nur peripher rückt in der Zeit der Corona-Pandemie die Situation der „24-Stunden-Betreuungskräfte” in der häuslichen Pflege in den Blick. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Frauen und wenigen Männer werden aufgrund ihrer finanziellen und sozialen Lebenslage ausgebeutet und wirken in einem „rechtsfreien Raum”, weil es niemanden in Deutschland gibt, der für diese Menschen zuständig ist. Die „Einzelarbeitssituation” fördert insofern die rechtlose Situation.

Seit 2017 ist die KAB Mitträger des Projektes „Respekt”, das von der Betriebsseelsorge im Bistum Aachen und der AMOS eG in Heinsberg-Oberbruch initiiert wurde. Der Diözesanausschuss im September 2019 hat einen Antrag an den KAB Bundesausschuss gestellt, der von diesem einstimmig angenommen wurde. Ziel dieses Antrags ist der, die sogenannten „Live-ins”.

Das Selbsthilfenetzwerk Respekt, die AMOS eG, der Volksverein, der KAB Diözesanverband und andere haben eine Online Petition auf der Plattform Campact gestartet, mit dem Ziel der Legalisierung der Arbeitsverhältnisse der „24-Stunden-Kräfte” mit der Überschrift „Legalisierung jetzt!”. Wir bitten Sie um Unterstützung dieser Petition, die auf der Plattform Campact unterzeichnet werden kann.

Für die Gemeindeleitung: Gregor Jeub