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Top-Themen aus St. Martinus

Wie lange dauert Zeit?

Wie lange dauert Zeit?
Nur einen Moment, denn sie verfliegt -
sagen die Alten.
Eine Ewigkeit, denn sie steht -
halten die Kinder dagegen.

Die Zeit 2004 dauert wieder ein Jahr.
Neue Zeit zwischen verfliegen und stehen.

Es gilt:
Die flüchtig scheinende Zeit
und die scheinbar unendliche Zeit
brauchen unsere ganze Sorgfalt.
Denn sie sind geliehen.
Wir jedoch tragen Verantwortung für den Sinn, den wir in diese Zeit hineinlegen.

Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern des Regenbogen
ein gesegnetes Jahr 2004.

Gesucht: Betreuer für Tischtennis - Treff

Im vergangenen Jahr hat Herr Oberhaus im Richtericher Pfarrsaal donnerstags abends einen Tischtennis-Treff für jüngere Jugendliche (10 bis 14 Jahre) angeboten. Bei den Teenies fand das sehr großen Anklang, es wurden sogar schon Freundschafts-Turniere mit Mannschaften aus anderen Pfarrgemeinden gespielt. Dadurch, dass dieses Angebot jedoch nur 14tägig stattfinden konnte, vergaßen die Jugendlichen schon einmal den einen oder anderen Termin.

Unser Wunsch ist, dieses Angebot wöchentlich durchführen zu können, damit die Jugendlichen regelmäßig eine Anlaufstation haben.

Wer ist bereit, im 14tägigen Wechsel mit Herrn Oberhaus, den Tischtennistreff mit zu betreuen?

Es geht nicht darum, wettkampftaugliche Kenntnisse zu vermitteln, sondern lediglich Ansprechpartner für die Jungen (und hoffentlich auch Mädchen) zu sein, die Freude am Tischtennis - Spiel haben und ihnen somit die Möglichkeit zu bieten, dieses Angebot regelmäßig wahrnehmen zu können.

Wer Lust und Zeit hat mitzuhelfen, melde sich bitte entweder

  • bei unserer Jugendbeauftragten Frau Lambrecht oder
  • bei Herrn Oberhaus (Tel.:0241-12294).

Instrumentalisten gesucht...

Gibt es in Richterich oder Horbach eigentlich Musiker, die ein Orchesterinstrument spielen? Ich denke da an Streicher (von Violine bis Kontrabaß), an Holzbläser (von Blockflöte bis Fagott) oder auch an Blechbläser.

Vielleicht hätten Sie auch noch Lust, klassische Musik in einem kleinem Orchester zu spielen. Ich wäre sehr interessiert, mit Ihnen und Euch gemeinsam (projektbezogen oder regelmäßig) zu proben und auch aufzutreten.
Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen und Euch zu hören am besten telefonisch unter 0241-9319228.
Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja ein kleines Orchester...

Angelo Scholly

Volksinitiative Jugend braucht Zukunft

Volksinitiative

Die Offenen Jugendeinrichtungen in pfarrgemeindlicher Trägerschaft sind  mit allen anderen offenen Jugendfreizeitstätten in einer Arbeitsgemeinschaft auf Landesebene organisiert. Die Arbeitsgemeinschaft Offene Jugendarbeit in NRW hat die Aufgabe den Kontakt zur Landespolitik zu suchen und die Interessen der Jugendeinrichtungen zu vertreten.

Mehr denn je sind die bewährten Strukturen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in akuter Gefahr. Grund sind die fortgesetzten Kürzungen im nordrhein-westfälischen Landesjugendplan. Die im Doppelhaushalt 2004/2005 vorgesehenen Einsparungen sehen 60%!! weniger Mittelzuweisung aus Landesmitteln vor. Diese Größenordnungen lassen sich nirgendwo "abfedern", sondern werden zu Massenschließungen von Einrichtungen führen!

Die Arbeitsgemeinschaft hat bisher erreicht, dass die Landesregierung einen Antrag für eine Volksinitiative stattgegeben hat. Mit dieser Volksinitiative wird der Landtag aufgefordert

  1. Sich mit der Absicherung und Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit zu befassen.
  2. Die Förderung aller jungen Menschen (im Sinne der §§ 11 - 13 SGV VIII) in NRW rechtsverbindlich zu gewährleisten.

Der Landtag muss ich dann mit dem in der Volksinitiative angegebenen Gegenstand der politischen Willensbildung befassen, wenn mindestens 66.000 Personen dazu ihre Unterschrift abgegeben haben. Deshalb:

  • Stimmen Sie auch mit Ihrer Unterschrift für die Notwendigkeit eines solchen Kinder- und Jugendförderungsgesetzes NRW.
  • Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die kirchlichen Jugendfreizeitstätten in Aachen
  • Werben Sie bei Freunden/innen für diese Initiative.

Vom 27.11.2003 bis 27.01.2004 können alle Volljährigen mit Hauptwohnsitz in NRW in ihrer Stadt die Unterschrift leisten. Die Listen liegen in allen Bezirksämtern oder im Verwaltungsgebäude Wilhelmstraße aus:

 

Im Verwaltungsgebäude Wilhelmstraße 96
Dienststelle: Fachbereich 01/Wahlen Mo, Di, Do 8:30 - 12:00 und 13:30 - 15:00,Mittwochs 8:30 - 12:00 und 13:30 - 17:00 Uhr, Freitags 8:30 - 12:00 Uhr, Sonntag 9:00 - 12:00 Uhr

In allen Bezirksämtern Mo, Di, Do  8:00 - 12:00 und 13:30 - 15:00, Mittwochs 8:30 - 12:00 und 13:30 - 17:30 Uhr, Freitags 8:30 - 11:30 Uhr

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Offener Türen in Aachen (AGOT) c/o Bischof-Hemmerle-Haus Harscampstr. 20
52062  Aachen
Tel:  0241/ 4790-130
Fax: 0241/ 4790-138
Email: E-Mail-Adresse anzeigen
Internet: www.volksinitiative-nrw.de (Link existiert nicht mehr)

Weitergehende Informationen befinden sich auch im Flugblatt der Volksinitiative.

Volksinitiative ein voller Erfolg

Volksinitiative

Die Unterschriftenaktion zur Volksinitiative s"Jugend braucht Zukunft" ist abgeschlossen. Es ist ein voller Erfolg geworden. Nach aktuellen Berichten sind als Zwischenstand am 29.1.2004 um 8:00 Uhr schon mehr als 175.000 Unterschriften gezählt worden. Die Mindestzahl von 66.000 Unterschriften ist damit weit übertroffen worden.  Jetzt muss der Landtag neu beraten.

In Richterich wurden 282 Stimmen abgegeben.

Einladung zum Priesterjubiläum

Ein Weg
zu leben, zu glauben,
Christ zu werden, Priester zu werden.

Ein Weg
nicht immer leicht
aber durch lebendige Landschaften
und in Gemeinschaft
auf ein lichtes Ziel zu.

Mit dem Dank an Gott und viele Menschen
feiere ich 50 Jahre Taufpriestertum
und 25 Jahre Weihepriestertum.

Ich freue mich, wenn Sie die Eucharistie mitfeiern am Donnerstag,
4. März 2004, um 19:00 Uhr
in St. Martinus, Richterich.

Josef Voß

Unsere Pfarrgemeinden laden Sie ein, das 25jährige Priesterjubiläum unseres Pastors nach Stationen in Laurensberg, Forst, Merkstein und Streiffeld am 4. März 2004 bei uns in Horbach und Richterich zu feiern.

Wir freuen uns, wenn Sie nach der Eucharistiefeier zu einer Begegnung im Pfarrsaal St. Martinus zusammenkommen.

Für die Pfarre St. Heinrich, Horbach

Birgit Arnold

Heinz Pontzen

Für die Pfarre St. Martinus, Richterich

Norbert Becker

Günter Siebertz

Statt möglicher Geschenke freut sich unser Pastor über eine Gabe für die "Casa de Paso", die in Bolivien von Padre Neunhofer betreut wird.

Danke für ein wunderbares Fest

Die Feier meines silbernen Priesterjubiläums ist ein wirkliches Fest geworden!

Auf unserem gemeinsamen Weg, miteinander Menschen und Christen zu sein, haben wir Rast gehalten. Ich muss unwillkürlich an ein Picknick denken, zu dem jeder etwas mitbringt: Unwahrscheinlich viele aus den verschiedenen Gemeinden brachten sich selber mit und zeigten Mitfreude und Dank.

Viele haben sich um die Ausrichtung des Festes für den Gottesdienst und Empfang in der Planung, Durchführung und Nachbereitung gekümmert. Sie haben diese Herausforderung vortrefflich gemeistert.

Viele haben sich großzügig gezeigt in ihren Gaben für die "Casa de Paso", so dass 7.000,-- Euro zusammengekommen sind. Schön, dass unser Fest andere besser leben lässt. Viele haben Glückwünsche und persönliche Gaben gebracht, Briefe geschrieben, sich meiner erinnert und Hoffnung geweckt.

Das Fest, eine Rast, ein Picknick, bei dem sich alle stärken konnten in der frohen Gemeinschaft und der Unbeschwertheit des Abends. Das alles tut mir gut. Es gibt mir Kraft und Zuversicht. Ich hoffe, ich kann noch lange davon weitergeben. Allen sage ich meinen tief empfundenen Dank!

Auf gute, weitere Weggemeinschaft mit Ihnen

Josef Voß

Aus für die Jugendarbeit?

Die aktuelle Haushaltskrise der Diözese veranlasst die Bistumsspitze zu einschneidenden und plötzlichen Vorschlägen und Maßnahmen. So sollen alle sieben Regionalstellen im Bistum geschlossen werden. Und zwar nicht mittelfristig, sondern ganz rasch: bis zum Ende des Jahres 2004! Ca. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern droht die betriebsbedingte Kündigung.

Auch für die Jugendarbeit vor Ort, ganz konkret hier bei uns in Horbach und Richterich wird die Schließung der Regionalstellen Konsequenzen mit sich ziehen, denn:

  • "Wer ersetzt uns die fundierte fachliche Betreuung, die wir in all den Jahren durch unsere Jugendbeauftragte Monika Lambrecht und unseren regionalen Jugendpfleger erfahren durften und die wir für unabdingbar halten?"

    Zum einen stellt sich die Frage, wer zukünftig die Mitarbeiter vor Ort beraten bzw. bei Problemen unterstützen soll. Ohne Hilfe aus dem Jugendreferat der Regionalstelle würde die ohnehin schwierige Jugendarbeit vor Ort, noch schwieriger. Sie ist aber notwendig, will man Jugendliche vor Kriminalität, Drogen, Gewalt und sozialer Einsamkeit schützen.

    Ebenso gehören zu den Aufgaben der Regionalstelle auch die Schulungen der Ehrenamtlichen vor Ort in den O.T.´s und K.O.T´s, bei denen Teamgeist, Organisation, Aufsichtspflicht, Recht, so wie auch praktische Dinge wie Erste Hilfe, Computerkenntnisse oder Kenntnisse im Discjockey-Bereich erlernt werden. Fast jeder der ehrenamtlichen hat schon einen oder mehrere Kurse mitgemacht.

  • "Und wer vertritt die Interessen katholischer Jugendarbeit in den kommunalen Gremien?"

    Nur den Jugendpflegern und Jugendbeauftragten ist es zu verdanken, dass die Jugendarbeit eine starke Stellung einnimmt. Trägerkonferenzen sind veranlasst und begleitet worden.

    Weiter koordiniert die Regionalstelle die Arbeit zwischen den K.O.T.s und ihren hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern und sorgt sich um diese. Hier werden auch neue überregionale Kontakte geknüpft und ehrenamtliches Engagement gewürdigt.

  • Neben Koordination, Schulungen und Mitarbeiterpflege profitieren wir auch vom Materialangebot der Regionalstellen. Vom Menschenkicker über Anhänger, Kleinbussen, Musikanlage bis hin zum Medienkoffer (und vieles mehr) ist alles für uns bei Bedarf nutzbar. Somit können wir auch von Gerätschaften profitieren deren Anschaffung außerhalb der finanziellen Möglichkeiten vor Ort liegen.

Wir alle haben im vergangenen Jahr miterleben können, wie (heutzutage nicht selbstverständliches) ehrenamtliches Engagement, nur möglich durch die Koordinierung der Regionalstellen, zum Gelingen der ersten Contaction-Veranstaltung im Bistum Aachen beigetragen hat.

Die Regionalstellen leisten einen hohen gesellschaftlichen Beitrag, auch oder gerade deshalb, weil sie sich nicht nur mit einzelnen Schicksalen befassen, sondern konzeptionelle und gesellschaftspolitische Anregungen geben und Entwicklungen fördern bzw. umsetzen.

Fazit:
«Jugendarbeit ohne Jugendpfleger ist wie ein Bistum ohne Bischof».

Die Nachricht über die Schließung der Regionalstellen hat eine heftige öffentliche Debatte ausgelöst. Eine neue Homepage zeichnet diese Debatte nach und lädt auch Sie zum Mitdiskutieren ein:

www.nicht-ohne-regionalstellen.de (Link besteht nicht mehr)

Hier haben Sie auch die Möglichkeit sich zu äußern und Einfluss zu nehmen!

Pfarrgemeinden St. Heinrich und St. Martinus:
200 Jahre Eigenständigkeit der beiden Gemeinden

Festprogramm Pfarrjubiläum St. Martinus, Richterich 2004

Donnerstag, 10. Juni, Fronleichnam
10:00 Uhr Wortgottesdienst in den Pfarrkirchen,
anschließend
Prozession nach Forsterheide
Zusammentreffen mit der Richtericher Prozession
Vor den Höfen der Familien Willi Brauers und Karl Quix gemeinsame Eucharistiefeier

Samstag, 3. Juli - Pfarrfest
19:00 Uhr
Eucharistiefeier zum Auftakt des Pfarrfestes
anschließend
Bunter Abend auf der Pfarrfestwiese
Talkrunde mit Alt-Richterichern
Der Instrumentalverein Richterich spielt auf.

Sonntag, 4. Juli - Pfarrfest
11:30 Uhr Familienmesse
zum Pfarrfest
anschließend
Spiele rund um die Kirche
Malwettbewerb für Kinder

Freitag, 9. Juli
20:00 Uhr
Diskussion im Pfarrsaal St. Martinus
Gemeinschaftsveranstaltung der Pfarren St. Heinrich und St. Martinus
Thema: "Wie können wir Gemeinde leben?"

Freitag, 12. November
20:15 Uhr Pfarrsaal St. Martinus
Vortrag: 200 Jahre Pfarrgemeinde St. Martinus in Richterich
Herr Franz Lohmeyer

Freitag, 12. November    bis   Sonntag, 14. November
Ausstellung des Kirchenschatzes St. Martinus
Fr. 20:00 - 22:00 Uhr
Sa. 16:00 - 18:00 Uhr
So. 15:00 -18:00 Uhr

Samstag, 13. November Patrozinium
18:00 Uhr Festgottesdienst

Kirchenchor St. Martinus Aachen-Richterich Kirchenchor St. Cäcilia Aachen-Horbach,
Projektchor "Widor-Messe" Gesamtleitung: Herr Angelo Scholly

Sonntag, 14. November Patrozinium
11:30 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag, 14. November Patrozinium
18:00 Uhr Orgelmusik
und Texte zu 200 Jahren Pfarrgemeinde St. Martinus
Angelo Scholly, Orgel
Norbert Dreßen, Texte

Änderungen vorbehalten! Bitte beachten Sie die Ankündigungen im Regenbogen und im Internet.

Pfarrfest St. Martinus

Bilder vom Pfarrfest am 3. und 4. Juli 2004

Termine am 3. und 4. Juli an der Kirche

Samstag,
3. Juli
18:00 Uhr Eröffnungsgottesdienst mit dem Kirchenchor und dem Singkreis
  ab 19:00 Uhr Bunter Abend auf der Pfarrfestwiese:
  • Talkrunde mit Alt-Richterichern
  • Gemütliches Beisammensein bei kühlen Getränken und am Grillstand
  • Tombola für Erwachsene
  • Der Instrumentalverein Richterich spielt auf.

Sonntag,
4. Juli
11:30 Uhr Familiengottesdienst
  ab 12:30 Uhr Frühschoppen
Erbsensuppe
Leckeres vom Grillstand
  ab 14:00 Uhr Spiele für Kinder
Malwettbewerb für Kinder
Cafeteria
Fleißige Hände gesucht

Wie in jedem Jahr, so brauchen wir auch diesmal Ihre Mithilfe, damit das Fest gelingen kann. Sie können mitmachen beim Aufbau (freitags 17 Uhr, samstags 10 Uhr), beim Fest (samstags ab 19 Uhr, sonntags ab 9 Uhr) oder beim Abbau (montags ab 17 Uhr).
Bitte um Rückmeldung im Pfarrbüro oder bei Herrn Oberhaus, Tel. 12294.

Für Zusagen und Mithilfen durch unsere Ortsvereine bedanken wir uns bereits jetzt ganz herzlich.
Für sonntags bitten wir wieder um reichliche Kuchenspenden, die ab 11:15 Uhr im Pfarrsaal abgegeben werden können.

Wir wollen froh feiern und hoffen, dass wir diese Freude an viel weitergeben können.

Der Erlös des Pfarrfestes kommt dem Verein 'Jugend in Aachen Nord West' zugute. Dieser Verein wurde vor einem halben Jahr von Mitgliedern der Kirchengemeinden St. Laurentius, St. Martinus, St. Heinrich und der Paul-Gerhardt-Kirche gegründet, da die Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich, sowohl seitens des Bistums, als auch seitens des Landes, unsere Möglichkeiten massiv beschneiden. Der Pfarrfesterlös soll helfen, dass die Kinder- und Jugendarbeit weiter möglich ist und auf einem guten Weg bleibt.

Kooperation mit Nachbargemeinden

Im Rahmen der Umstrukturierung im Bistum Aachen ist geplant, Gemeinschaften von Gemeinden (GvG) zu bilden, die gemeinsam die pastoralen Aufgaben erfüllen. Parallel dazu soll ein Kirchengemeindeverband (KGV) entstehen, der sich mit den finanziellen, personellen und rechtlichen Angelegenheiten der Pfarrgemeinden v.a. in Bezug auf das kirchengemeindliche Personal befasst und die diesbezüglich vom Bistum zugewiesenen Finanzmittel zukünftig zu verwalten hat.

Hier sieht die Bistumsleitung vor, dass sich St. Martinus, St. Heinrich und St. Laurentius mit St. Peter (Orsbach), St. Sebastian (Hörn) und St. Konrad (Vaalserquartier) zu einer 6er-Gemeinschaft zusammenschließen.

Die drei Pfarrgemeinderäte St. Laurentius, St. Martinus und St. Heinrich haben jeweils in ihren Sitzungen entschieden, sich dieser Planung des Bistums nicht zu fügen. Stattdessen wurde im Rahmen einer gemeinsamen Vorstandssitzung dieser drei Pfarrgemeinderäte beschlossen, eine GvG nur dieser drei Gemeinden zu bilden. Hier existieren bereits Kooperationen, und die notwendige räumliche Nähe für eine Zusammenarbeit ist gegeben. Diese Zusammenarbeit wird in Zukunft auf pastoraler Ebene verstärkt. Erster Ausdruck dafür ist, dass diese Information in den Pfarrbriefen aller drei Gemeinden veröffentlicht wird. Außerdem werden in Zukunft in allen drei Kirchen die Pfarrbriefe der jeweiligen Nachbargemeinde ausgelegt. Des Weiteren wird eine Vereinbarung zur Bildung einer GvG beraten. Die Pfarrgemeinderäte weisen zudem darauf hin, dass auch der vom Bistum vorgesehene Zusammenschluss zu einem KGV nicht einfach verfügt werden kann, da zu dessen Bildung unter anderem die Zustimmung der einzelnen Kirchenvorstände erforderlich ist.

 Korte/Dreßen

Niemals geht man so ganz...

Diesen Sommer endet meine Tätigkeit als Jugendbeauftragte für das Bistum Aachen. Aufgrund der finanziellen Krise im Bistum wird meine Arbeitsstelle für die Gemeinden Horbach, Laurensberg und Richterich aufgelöst bzw. mein Arbeitsvertrag mit dem Bistum wird nicht verlängert.

Oft habe ich auf diese Weise in den Pfarrbriefen zur Mithilfe für zahlreiche Aktionen aufgerufen. Diesmal bitte ich alle, die mit mir zusammengearbeitet haben, mir zu helfen, einen Schlusspunkt zu setzen, damit nach den Sommerferien etwas Neues beginnen kann - wie es auch immer aussehen mag.

Allen, die mich seit 1996 in Richterich, seit 1999 in Laurensberg und seit 2001 in Horbach als Jugendbeauftragte ehrenamtlich unterstützt und begleitet haben, möchte ich ganz herzlich danken und lade zu einem Abschiedsumtrunk in den Pfarrsaal St. Martinus ein am Dienstag, den 20.7.2004, ab 18 Uhr.

... Irgendwas von mir bleibt hier... da bin ich mir sicher. Ich freue mich auf einen ungezwungenen, schönen Abend mit euch / Ihnen

Eure / Ihre Monika Lambrecht

Lebenslänglich Steinbruch

Steinbruch

Aus Steinbrüchen in Indien kommen die meisten unserer Grabsteine, Natursteine oder Küchenplatten. Die Steine zu klopfen und zu bohren ist eine ohrenbetäubende, staubige und wahnsinnig anstrengende Arbeit - und Kinder arbeiten zum Teil mit.
Die Familien in den Steinbrüchen haben keine Wahl: Sie müssen hohe Schulden abbezahlen. Irgendwann einmal musste sich ein Familienmitglied Geld für einen Arztbesuch oder eine Hochzeit leihen. Da viele der verarmten Menschen nicht lesen können, haben sie nicht bemerkt, dass Steinbruchbesitzer aus ihren Schulden von zum Beispiel 500 Euro auf einmal 50.000 Euro gemacht haben. Auf diese Weise müssen die Familien das meiste Geld, das sie verdienen, sofort wieder weggeben. Sie werden damit zu Schuldknechten (Sklaven) der Steinbruchbesitzer und übertragen ihre Schulden auf die Kinder.

Kinderarbeit MISEREOR kümmert sich um die Kinder der Steinbrucharbeiter. Das Hilfswerk sorgt dafür, dass sie zur Schule gehen, einen Beruf lernen können und als Erwachsene eine bessere Arbeit bekommen. Die Kinder hatten bisher nicht die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, da es in der Nähe der Steinbrüche keine staatlichen Schulen gibt.

Zusätzlich sorgt MISEREOR dafür, dass ganze Steinbrüche aus der Schuldknechtschaft (Sklaverei) befreit werden und die Menschen eigenverantwortlich leben und arbeiten können. Diese Befreiung und der Bau von Schulen ist ein langwieriger und teurer Prozess, bei dem die Menschen vor Ort Hilfe brauchen.

 

Weltjugendtag 2005 - Tage der Begegnung in Aachen

Gastgeber/Innen in unserer Gemeinde gesucht! 

Im August 2005 findet der 20. Weltjugendtag in Deutschland statt. Bevor die ausländischen und deutschen Jugendlichen vom 16. - 21.8.2005 am Weltjugendtag in Köln teilnehmen, sind vom 11. - 15.8.2005 ca. 10.000 junge Menschen zu den "Tagen der Begegnung im Bistum Aachen" eingeladen.

Unsere Gemeinden St. Heinrich und St. Martinus suchen Menschen, die bereit sind, für die Zeit vom 11. - 15.8.2005 Gäste bei sich aufzunehmen. 
Was wird von den Gastgebern erwartet? Jeder Gastgeber sollte 2, 3 oder mehr jugendliche Gäste aufnehmen. Diese können auf Isomatten und in ihren Schlafsäcken schlafen, wenn kein Bett zur Verfügung steht. Außerdem sollten die Gäste auf jeden Fall ein Frühstück bekommen, je nach Programm vor Ort auch ein Lunchpaket oder Abendessen.

Die Jugendlichen verlassen in der Regel nach dem Frühstück das Haus und kehren erst abends zum Gastgeber zurück.

Neben den Angeboten des Bistums findet auch in den Gemeinden der so genannte "Tag der Gastgeber" statt. An diesem Tag soll für die Gemeinde und die jungen Menschen aus aller Welt ein buntes Programm stattfinden. 

Wer Gäste bei sich aufnehmen möchte oder den "Tag der Gastgeber" mitgestalten möchte, melde sich bitte bei Sr. Christa Maria Plum (Tel.: 0241- 931 00 23 ).