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Kindergarten-Arbeit

Kindergarten heute

Durch die Infra- und Gesellschaftsstrukturen unseres modernen Lebens (z.B. verstärkter Verkehr, dichtere Bebauung, veränderte Familiensituationen, Berufstätigkeit beider Elternteile) hat sich auch die Lebenssituation unserer Kinder stark verändert. Die Bewegungsmöglichkeiten der Kinder außerhalb des Elternhauses haben sich eingeschränkt, so dass auch das eigenmächtige Entdecken der Umwelt eingeengt ist

Heute finden wir neben der klassischen Familienstruktur noch viele andere Formen:

  1. Beide Elternteile sind zunehmend berufstätig, die Zahl der allein erziehenden Mütter oder Väter nimmt zu, die „Ehepartner“ werden abgelöst durch „Lebensabschnittsgefährten“ oder wechselnde Partnerschaften. Dementsprechend verändert sich auch zunehmend das „Kind sein“:
    • Es gibt viele Einzelkinder.
    • Die Großeltern sind nicht mehr greifbar.
    • Durch hohes Verkehrsaufkommen werden die Kinder in ihren natürlichen Spielräumen eingeengt.
    • Es findet eine „Verinselung“ statt, das heißt:
      • räumliche Trennung von Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, Kindergarten, Schule, Freizeit
      • vom einheitlichen Lebensraum zu Erlebnisinseln
      • Verlust des „sich Selbsterfahrens“, Verlust des eigenständigen Erkundens und Erschließens der Umgebung
  2. Mütter gehen zunehmend früher wieder arbeiten, sei es aus existenzieller/finanzieller Notwendigkeit oder die Frau möchte nach langer Berufspause wieder in ihren erlernten Beruf einsteigen.
  3. Die veränderte Lebenssituation der Kinder, die sich in unserem Kontext insbesondere auf das Leben als Einzelkind und die zunehmend eingeschränkten Spielräume in der Umgebung beziehen, wirken sich auf das kindliche Verhalten aus. Kinder sind heute eher konsum- und medienorientiert und sind von daher weniger aufgefordert, etwas aus sich heraus zu entwickeln. Hieraus ergibt sich für uns als Erzieherinnen die Notwendigkeit, die Lust der Kinder auf selbst gestaltetes Spiel zu fördern und ihnen Impulse zur Bewegung zu geben. In diesem Zusammenhang entwickeln Kinder Kreativität, üben sich in der sozialen Kompetenz und stärken ihr emotionales Gleichgewicht.
  4. Der pädagogische Ansatz

    „Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen“ (Jirina Prekop)

    Unser pädagogischer Ansatz bildet die Leitidee unseres Handelns und zieht sich durch die gesamte Kindergartenzeit. In unserer Einrichtung holen wir jedes Kind dort ab, wo es gerade ist. Hierzu ist es notwendig, das einzelne Kind situationsabhängig in seinem Tun und Handeln zu beobachten. Wir orientieren uns an der Lebenswelt, dem sozialen Hintergrund, dem Lebensraum und den Lebensumständen des einzelnen Kindes und beziehen das Geschehen, das sich aus dem Jahreskreislauf ergibt, in unser Handeln mit ein.
    Im Vordergrund steht für uns die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, wobei wir als Erzieherinnen die Kinder so annehmen, wie sie gerade sind, und begleiten sie in ihrer Entwicklung. Wir wollen Kinder in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung so fördern und festigen, dass sie zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen.
    Kinder lernen optimal, wenn sie im ganzheitlichen Sinne mit ihren Anlagen und Interessen, mit all ihren Sinnen und Gefühlen gesehen, gehalten, gewertschätzt und gefördert werden.

    „Jedes Kind ist einzigartig und unterscheidet sich von anderen Kindern durch seine Lebensumstände (Wohnumfeld, soziale Kontakte, Nationalität, Konfession, Familie), Entwicklung, aktuelle Bedürfnisse und seine einzigartige Persönlichkeit (Selbstständigkeit, Eigenaktivität).
    Wir vertrauen auf die vorhandenen Fähigkeiten der Kinder und geben diesen Raum, sich zu entfalten.“

    Dabei helfen wir den Kindern ihre persönliche Identität auf- und auszubauen, ihr Selbstwertgefühl zu erweitern, eigene sowie fremde Bedürfnisse miteinander abzuwägen und sich auf eine soziale Gemeinschaft einzulassen. Im Kontakt mit ihrer Gruppe und in Auseinandersetzungsprozessen, die von Vorgaben (Regeln, Rituale, Aufforderungen und Werte) umrahmt sind, entwickeln die Kinder besondere soziale Kompetenzen.

    Auf die besonderen, individuellen Vorlieben abgestimmt gestaltet sich das Angebot der Spielbereiche sehr vielfältig. Unsere Tageseinrichtung für Kinder mit ihren beiden Gruppen soll ein Ort des Experimentierens und Ausprobierens sein. Zum Beispiel kann ein Gesellschaftsspiel von Kindern für ein anderes, selbst ausgedachtes Spiel umfunktioniert werden: Figuren werden zu einem Turm gestapelt etc.

    Unsere auf Beobachtung ausgerichtete Haltung erlaubt uns, auf die Bedürfnisse und den Förderbedarf jedes einzelnen Kindes spezifisch einzugehen. Dies erreichen wir durch unterschiedlich aufgebaute Angebote. Diese Angebote sind an unsere Bildungsbereiche angelehnt. Dadurch haben wir die Möglichkeit, jedes Kind individuell zu fördern und zu fordern. Zum Beispiel kann ein stilles Kind durch eine Bilderbuchbetrachtung zum Erzählen angeregt werden.
    In den unterschiedlichsten Situationen oder auch Konflikten kann es gegenseitige Rücksichtnahme üben und erlebt sich als Teil einer Gemeinschaft mit Regeln, die auf das soziale Miteinander abgestimmt sind. Im Rahmen dieses Gruppenverbandes treten gemeinsame Aktivitäten wie Geburtstage, Sing- oder Spielkreise und Ausflüge in den Vordergrund, welche nach dem Ermessen der Erzieherinnen auf die jeweilige Gruppe hin ausgerichtet sind.

    Nach Absprache mit den Erzieherinnen haben die Kinder in der Freispielzeit die Möglichkeit, sich frei in beiden Gruppen zu bewegen. Sie können die eigene Gruppe verlassen und z.B. mit einem Spielgefährten in der anderen Gruppe etwas unternehmen. Durch die Wahlfreiheit der Gruppen in der Freispielzeit vervielfacht sich der Freiraum der Kinder in Bezug auf Selbstbestimmung, freie Entfaltung, Kontakt und auf freie Gesprächs- und Spielwahl.
    Ebenso erhält das einzelne Kind eine Vielzahl von Anregungen sowie Angebote und Impulse, die somit die Entwicklungs-- und Koppelungsmöglichkeiten eigener Interessen und Neigungen erweitern. Täglich begegnen die Kinder neuen Situationen, ob spannend, lustig, ärgerlich, traurig etc.

    In unserer Einrichtung haben wir Spiel- und Funktionsbereiche geschaffen, in denen sie die erlebten Ereignisse verarbeiten können. Wir unterscheiden, ob es sich um momentane oder anhaltende Interessen handelt und beobachten gezielt, welche Aussagen hinter den Erzählungen und dem Verhalten des einzelnen Kindes stehen. Für uns sind nicht nur die Beweggründe der Kinder wichtig, sondern wir beziehen auch Beobachtungsnotizen oder Gespräche mit Kolleginnen und Eltern in unsere Planung ein. Davon machen wir die pädagogische Situation abhängig, d.h., ob zum Beispiel ein Projekt für die einzelne Gruppe, gruppenübergreifend oder für Kleingruppen stattfindet.

     

    Was wir Ihnen als Eltern sagen möchten

    Wir möchten gemeinsam mit ihnen und Ihren Kindern Gemeinschaft leben und erleben. Hierzu bieten wir Ihnen diverse Angebote:

    • „Tür und Angel Gespräche“ ermöglichen Ihnen kurze Absprachen,
    • gezielte Elterngespräche erlauben das differenzierte und ausführliche Klären, Abwägen und Reflektieren,
    • Elternsprechtage ermöglichen Ihnen regelmäßig, einmal im Kindergartenjahr, den Blick auf den Entwicklungsstand Ihres Kindes,
    • gemeinsame Erlebnisse, z.B. Feste, Feiern oder gemeinsame Ausflüge, fördern das Miteinander und die Gemeinschaft.
    • Wir möchten, dass Ihr Kind gerne zu uns kommt, Kontakte knüpft und Freunde findet. Durch die vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten der Kinder wird Ihr Kind angeregt, sich mit unterschiedlichen Situationen und Menschen auseinander zu setzen. Hierzu muss sich Ihr Kind in Rücksichtnahme, respektvollem Umgang im Miteinander, Konfliktlösung, Absprachen und Kompromissbereitschaft üben.

    Wir sind immer darauf bedacht zum Wohl des Kindes in der jeweiligen Situation zu entscheiden.

    Freispiel

    Was ist eigentlich Freispiel ?

    Freispiel ist die Zeit, in der jedes Kind das Spielmaterial, den Spielpartner (der aber auch nein sagen kann), die Spieldauer und den Ort des Spiels frei wählen kann.

    Das Freispiel beginnt mit dem Eintreffen der ersten Kinder und endet, wenn das letzte Kind den Kindergarten verlässt.
    Es wird unterbrochen durch besondere Aktivitäten in Kleingruppen, Angeboten im Stuhlkreis oder durch das gemeinsame Mittagessen mit anschließender Ruhephase, also dann, wenn die Erzieherin die Tätigkeit der Kinder lenkt.
    Freispiel findet im Gruppenraum, in den verschiedenen Spielecken, im Nebenraum, im Flur und auf dem Außengelände statt.

    Was bedeutet Freispiel für das Kind ?
    • Erlebtes und Gesehenes beim Malen verarbeiten, Phantasie ausleben
    • Selbständigkeit in der Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien machen
    • Einsicht für Ordnung und Regeln erlangen, die im Zusammenleben wichtig sind
    • Fingerfertigkeit üben ( schneiden, kneten, Legespiele, usw.)
    • Gedächtnistraining
    • Konzentration und Ausdauer üben
    • Möglichkeiten, sich zurückzuziehen ( z.B. Leseecke, Kuschelecke, Puppenecke )
    • Möglichkeit zum Frühstücken
    • Nutzung des Außengeländes und Flures
    • Gruppenübergreifende Aktivitäten
    • Sozialverhalten einüben:
      • aufeinander zugehen
      • Kontakt aufnehmen
      • sich durchsetzen
      • nachgeben
      • Gruppen- und Spielregeln beachten
      • Rücksicht nehmen
      • im Rollenspiel alltägliche Situationen durchspielen und verarbeiten
      • sich an Neues heranwagen und eventuelle Mißerfolge aushalten
      • den anderen Kindern helfen
      • mit anderen Kindern teilen
      • Freundschaften schließen
      • Spaß am gemeinsamen Spiel erleben
    Was macht die Erzieherin beim Freispiel?
    • Beobachten des Spielverhaltens:
      • Interesse
      • Ausdauer
      • Konzentration
      • soziales Verhalten
      • Verhalten bei Misserfolg
    • Beobachten der im Spiel sichtbar werdenden Fähigkeiten und eventuellen Defizite
    • Beobachten des Sprachverhaltens
    • Beobachten von Rolle und Verhalten in der Spielgruppe:
      • Anführer
      • Ideengeber
      • Nachahmer
      • Mitläufer
      • Störer
    • Mitspielen, um neue Spiele einzuführen.
    • Mitspielen, um Spielgruppen zu formen bzw. zusammenzuhalten.
    • Mitspielen, um kontaktschwache Kinder in die Gruppe zu integrieren.

    • Anregen, um einseitige Interessen zu vermeiden.
    • Anregen, um zu neuen Spielideen zu führen.
    • Anregen, Konflikte selbst zu lösen, Unterstützung zusichern.
    • Förderung einzelner Kinder durch gezielte Angebote, z.B. Farben lernen
    • Förderung unsicherer Kinder in ihrem Selbstbewusstsein, sie ermutigen, ihnen Erfolgserlebnisse verschaffen, ihnen Sicherheit geben

    Religiöse Erziehung

    Uns Mitarbeiterinnen ist in unserem religionspädagogischen Ansatz besonders wichtig, dass die „Selbstverständlichkeiten“, in denen unsere Kinder und wir heute leben, einen „Namen“ haben: GOTT ist der Geber aller Gaben. ER ist der Schöpfer dieser Welt.
    Wir möchten die Kinder immer wieder sensibel machen für die Dinge um uns herum. Über das Entdecken und das Staunen kommen wir ganz schnell zum DANKEN.
    Als Christen achten wir alle Menschen, egal welcher Nationalität, welchen Glaubens, welcher Hautfarbe und welcher Herkunft.
    Ebenso begegnen wir der Schöpfung mit großem Respekt.
    Als katholische Tageseinrichtung orientieren wir uns an Werten und Leitlinien des christlichen Menschenbildes. Wir, die pädagogischen Fachkräfte, sehen uns als Vorbilder und leben dies in unserem Haus.

    Grundlage unserer religiösen Erziehung ist, dass Kinder Nächstenliebe, Toleranz, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft in der Gruppe erleben. Die Kinder sollen Situationen erfahren, in denen sie staunen und sich wundern. Sie sollen erleben, dass nicht alles selbstverständlich ist, und wir alle, ob Groß oder Klein, aufeinander angewiesen sind.

    Wir möchten mit den Kindern den Weg gehen, den Jesus uns im Evangelium vorlebt:

    „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht“ (NT, Matthäus 4,4)

    Der Prozess des Glaubens ist nie fertig, daher beginnen wir ganz klein. Wir möchten miteinander erleben, dass es ihm ergeht wie dem Samenkorn in der Erde. Er wächst und nimmt Gestalt an.
    Das christliche Zusammenleben und die christliche Einstellung zum Leben stehen im Vordergrund, so z.B. das Danken für unser tägliches Brot.

    Das Beten, biblische Geschichten, kirchliche Feste und Wortgottesdienst/Familiengottesdienste sind Bestandteile unserer täglichen Arbeit.

    Christliches Zusammenleben

    Mit einer christlichen Grundeinstellung zum Leben wollen wir die Voraussetzungen schaffen, Freude zu erleben, Vertrauen zu ermöglichen, Sinnerfüllung zu erfahren, das Leben zu bewältigen und Brüderlichkeit unter Menschen zu fördern.

    Erziehung, die auf dieser Grundlage aufbaut, schafft eine Atmosphäre des Vertrauens. Die Kinder werden ermutigt, sich selbst und ihre Welt anzunehmen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu sehen.

    Es ist für uns ein Ziel, dass sich die Kinder selbst akzeptieren und ein Selbstbewusstsein aufbauen, welches ihnen ermöglicht, anderen in dieser christlichen Weise zu begegnen und anzunehmen wie sich selbst.

     

    „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ (Mt 22,37-39)

     

    Ein paar Beispiele in denen wir versuchen den Kindern die christliche Erziehung zu vermitteln:

    • Wir bereiten anderen eine Freude: Wir gehen zu unseren Senioren oder machen einen Nachtisch für die „Mahlzeit“
    • Wir machen gemeinsam Ausflüge
    • Die Kinder lernen mit Wut Trauer und Enttäuschung umzugehen
    • Wir nehmen Rücksicht aufeinander
    • Wir teilen, nicht nur an St. Martin
    • Wir trösten andere, wenn sie traurig sind
    • Wir können unseren Gefühlen freien Lauf lassen
    • Die Kinder mit anderer Hautfarbe, anderer Religion und unterschiedlichen Fähigkeiten sollen akzeptiert werden und gehören zu unserer Gemeinschaft

    Um all diesem gerecht zu werden, hat das Vorleben durch uns Erwachsene eine besondere Bedeutung.

    In unseren Tages-, Wochen- oder Jahresabläufen gibt es nun didaktische und methodische Möglichkeiten das christliche Zusammenleben erfahrbar zu machen.

    Vorschule

    Die Kinder, die das letzte Kindergartenjahr besuchen, die so genannten "Vorschulkinder", nehmen eine besondere Stellung ein.

    Im Laufe der Kindergartenzeit gibt es einige äußerliche Veränderungen bei den Vorschulkindern, z.B. die Körperform, der Rumpf streckt sich und wächst in die Länge. Aber auch in der Sozial-, Sprach- und sensomotorischen Entwicklung unterscheiden sich die Vorschulkinder immer mehr von den anderen Kindergartenkindern. Sie werden ausdauernder, wollen sich mit anderen Kindern vergleichen und interessieren sich mehr und mehr für ihre Umwelt und Sachthemen.

    Aber nicht nur die Schulreife ist wichtig, sondern auch die Schulfähigkeit. Ausdauer, soziale und kognitive Kompetenzen sowie Motivation sind für einen guten Schulstart wichtig.

    Wir möchten mit unserem regelmäßigen Vorschulangebot die Schulfähigkeit der Kinder fördern. Im letzten Kindergartenhalbjahr laden wir alle Vorschulkinder einmal wöchentlich, nachmittags, zu unserem Vorschultreffen ein.
    Dort haben die Kinder die Möglichkeit, sich als eine eigene Gemeinschaft zu erfahren, die sich aus jeweils verschiedenen Vorschulkindern beider Gruppen zusammenfügt und kennenzulernen.

    Das Selbstvertrauen der Kinder wird gestärkt, ihre Lernfreude geweckt und in sozialer Hinsicht notwendige Erfahrungen ermöglicht. Die ausgewählten Themenbereiche und die gezielten Beschäftigungen wecken zudem die Neugier und den Forschungsdrang der Kinder und bereiten sie spielerisch auf die Schule vor.

    Die Angebotsvielfalt ist groß, so dass für jedes Kind das Richtige dabei ist. Es wird kreativ gestaltet, experimentiert und Theater gespielt. Ferner möchten wir den Kindern die Möglichkeit geben, verschiedene Einrichtungen und Lebenssituationen außerhalb des Kindergartens kennenzulernen.

    Abschluss und Höhepunkte der Vorschule ist ein Ganztagsausflug in das Freiwildgehege Kommern.....

    Bewegungserziehung

    Die Bewegung des Kindes hat eine ganz wichtige Bedeutung für dessen weitere Entwicklung. Durch Bewegung lernen sie sich selbst und ihre körperlichen Fähigkeiten kennen. Sie erfahren die Eigenarten und Gesetzmäßigkeiten der sie umgebenden Dinge. Kinder erschließen sich ihre Welt durch Bewegung.
    So viel wir können, spielen die Kinder bei jedem Wetter in unserem Außengelände. Ebenso versuchen wir unsere Räumlichkeiten so zu nutzen, dass wir eine Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten anbieten können.

    Desweiteren geht jede Gruppe einmal wöchentlich vormittags in unserem Pfarrsaal turnen.
    Wir beginnen mit einem gemeinsamen Aufwärmlied und -spiel, dann folgen z.B. Übungen mit Reifen, Bällen oder Alltagsgegenständen. Zum Schluß gibt es noch ein Abschlussspiel und -lied.

    Gesunde Ernährung

    Es liegt uns sehr viel daran, dass die Kinder lernen, sich gesund zu ernähren. Aus diesem Grund sollen die Kinder ein gesundes Frühstück mitbringen. Dazu zählen z.B. ein Brot, Joghurt oder Müsli. Von Schokoriegeln und anderen süßen Sachen bitten wir wegen des Zuckergehalts abzusehen.

    Die Getränke ( Milch, Kakao, Tee und Sprudel ) stellen wir vom Kindergarten. Die Kinder sollen keine Trinkpäckchen etc. mitbringen!

    Den Kindern steht jederzeit Obst und Rohkost auf dem Frühstückstisch zur Verfügung.

    Mittagsbetreuung

    Alle Kinder, die länger als bis 12:30 Uhr in der Einrichtung bleiben, erhalten ein warmes Mittagessen.
    Für das warme Mittagessen berechnet der Kindergarten zusätzlich 2,05 € pro Mahlzeit. Wir beziehen das Mittagessen von der Waldschenke, die kindgerecht und schmackhaft zubereitet.

    Bis 8:30 Uhr brauchen wir eine Nachricht, ob Ihr Kind am Mittagessen teilnimmt, ansonsten müssen wir das Essen berechnen.

    Ein möglicher Tagesablauf

    Uhrzeit

    Kinder

    Eltern

    Erzieherinnen

    7:00 Uhr

    Freispiel in einer Gruppe

    Kindergarten öffnet,
    Bringphase beginnt

    Arbeitsbeginn von:
      einer Mitarbeiterin

    7:45 Uhr

     

     

    Arbeitsbeginn von:
      vier Mitarbeiterinnen

    8:45 Uhr

    Gemeinsames Frühstück

    Ende der Bringphase

     

    9:30 Uhr

    Morgenkreis

     

     

    9:45 Uhr

    Freispiel

     

     

    11:00 Uhr
    -12:00 Uhr

     

     

    Im Wechsel Pause des Personals

    12:00 Uhr
    -12:30 Uhr

     

    Mögliche Abholzeit der Kinder

     

    12:00 Uhr
    -13:30 Uhr

    Mittagessen und Ruhephase

     

     

    13:30 Uhr

    Freispiel und Aktivitäten

    Abholzeit der Kinder

    Anmeldegespräche etc.

    16:00 Uhr

     

    Kindergarten schließt

     

    Teamarbeit

    In unserem Kindergarten ist Teamarbeit eine wichtige Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit.

    Unsere Teamarbeit zeigt sich darin, dass

    • wir regelmäßige Dienstbesprechungen führen
    • wir uns mit der Arbeit, den Zielen und fachlichen Aufgaben der Einrichtung identifizieren und so dem Kindergarten ein unverwechselbares Profil geben
    • jeder einen eigenen Verantwortungsbereich hat

    • alle auf dem gleichen Informationsstand sind
    • wir uns bei schwierigen Problemen oder größeren Konflikten in kollegialer Beratung zur Seite stehen
    • wir Konflikte als Herausforderung begreifen und darin eine Chance für unsere Arbeit sehen
    • wir motiviert, neugierig, engagiert und flexibel sind
    • wir Fortbildungen besuchen und uns entsprechend weiter qualifizieren
    • wir uns gegenseitig mit unseren Stärken und Schwächen annehmen und ergänzen
    • wir bereit sind, Kritik anzunehmen und zu äußern

    Ausbildung

    Unser Kindergarten ist auch Ausbildungsstelle für Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen.

    Nicht jedes Praktikum erfordert dieselbe Betreuung. Dementsprechend ist auch die von der Einrichtung zu leistende Begleitung und Anleitung am Ziel eines Praktikums auszurichten.

    Verschiedene Schul- und Ausbildungswege machen Praktiken zur Pflicht, z. B.:

    Blockpraktikum

    • Berufsfachschule
    • Berufsoberschule
    • Fachschule

    Schnupperpraktikum

    • Hauptschule
    • Realschule
    • Gymnasium

    Orientierungspraktikum

    • Berufsfindung

    Theoriebegleitende Praktika

    • Fachschule
    • Lehrberufe

    Anerkennungspraktikum

    Es schließt sich an die theoretische Ausbildung zur Erzieherin an.
    Dauer : 1 Jahr
    Facharbeit und Abschlusskolloquium

    Feste, Ausflüge und Exkursionen

    Feste sind Höhepunkte im Verlauf eines Jahres. Sie sind freudige Ereignisse für die bestehenden Gruppen, die der Einzelne selbst mit vorbereiten und gestalten kann.
    Sie verbinden die Gemeinschaft durch das gemeinsame Erlebnis.
    Feste gliedern das Jahr in verschiedene für die Kinder überschaubare Abschnitte; sie helfen dem Kind, das Jahr als einen Zeitabschnitt zu verstehen.
    Die Feste sind entsprechend dem Jahreskreislauf geordnet:

    • Karnevalsfest
    • Osterfest
    • Abschiedsfest der Vorschulkinder
    • St. Martin
    • Adventszeit
    • Nikolaus
    • Weihnachten

    Der Geburtstag nimmt im Gruppenleben des Kindergartens den größten Raum ein und ist für das einzelne Kind von besonderer Bedeutung. Gemeinsam mit den Kindern treffen wir die Vorbereitungen. Das Geburtstagskind bringt an diesem Tag z.B. Frühstück, eine Quarkspeise, Obstsalat mit in den Kindergarten und verteilt das an die Kinder.

    Natürlich wollen wir mit den Kindern auch außerhalb der Einrichtung die Welt erkunden. Dabei unterscheiden wir zwischen Eltern-Kind-Unternehmungen und Ausflügen ohne Elternbegleitung. Bei den Unternehmungen mit Kindern stehen das gegenseitige Kennenlernen der Familien und der Spaß an verschiedenen Freizeitgestaltungen im Vordergrund (z.B. Wandertag mit Picknick).

    Auch Exkursionen ohne Elternbegleitung, z.B. zum Zahnarzt, Kindergarten St. Heinrich halten wir aus pädagogischer Sicht für sinnvoll. Sie stellen für die Kinder einen Ablösungsprozess von den Eltern dar. Die Kinder müssen sich in fremder Umgebung über eine längere Zeit den Erzieherinnen anvertrauen.

    Die Rechte der Kinder im Kindergarten St. Martinus

    • Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf benachteiligt werden.
    • Kinder haben das Recht, gesund zu leben, Geborgenheit zu finden und keine Not zu leiden.
    • Kinder haben das Recht, am christlichen Leben teilzunehmen.
    • Kinder haben das Recht, ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf zu lassen.
    • Kinder haben das Recht, sich zurückzuziehen und sich auszuruhen.
    • Kinder haben das Recht zu spielen.
    • Kinder haben das Recht, sich schmutzig zu machen.
    • Kinder haben das Recht, bei allen Fragen , die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken.
    • Kinder haben das Recht, sich mit Konflikten auseinander zu setzen.
    • Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung.
    • Kinder haben das Recht, sich alle Informationen zu beschaffen, die sie brauchen, und ihre eigene Meinung zu verbreiten.
    • Kinder haben das Recht, dass ihre Würde geachtet wird.